Deutschlands größter P+R Check

652 Park + Ride Plätze im Test

Meist am Stadtrand gelegen bilden P+R Anlagen eine optimale Schnittstelle zwischen der Anfahrt mit dem Pkw und der Weiterfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch wie ist es um die Park-und-Ride-Anlagen Deutschlands als multimodale Verkehrsknotenpunkte bestellt? Unter dem Motto „Kann Deutschland P+R ?“ haben die 700 Ehrenamtlichen des ACE seit dem 1. April 652 dieser Anlagen deutschlandweit hinsichtlich Ausstattung, Barrierefreiheit, Sicherheit und zusätzlicher Mobilitätsangebote überprüft.

Nur sechs Prozent der getesteten P+R Plätze wurden mit dem Prädikat „Exzellent“ ausgezeichnet. Es hat sich gezeigt, dass weitere Mobilitätsangebote neben dem ÖPNV oft Mangelware sind. Insbesondere in den Kategorien Sicherheit und Barrierefreiheit gibt es mit je rund 65 Prozent noch großes Verbesserungspotenzial. Unser P+R Check macht außerdem deutlich, dass es regional noch große Unterschiede gibt. Mit unserer Clubinitiative suchen wir den lösungsorientierten Dialog, um nachhaltige Verbesserungen vor Ort anzuregen. 

Was haben wir gemacht?

Vom 1. April bis zum 31. Juli 2023 haben die über 700 Ehrenamtlichen unter dem Motto „Kann Deutschland P+R?“ 652 Park + Ride Anlagen unter die Lupe genommen. Hochgerechnet haben sie dafür 27 Tage rund um die Uhr Parkplätze inspiziert, vorhandene Mobilitätsangebote überprüft und Erhebungsbögen ausgefüllt. Dabei wiesen sie auf Missstände vor Ort hin oder zeichneten die Anlagen aus, die die Testkriterien des ACE-Ehrenamts erfüllten.

Pressematerialien

Besprechung der örtlichen Ladeinfrastruktur

Besprechung der örtlichen Ladeinfrastruktur

Besprechung der örtlichen Ladeinfrastruktur

Schlagworte:
Beschreibung: v.l.n.r..: Wolfgang Großmann, Geschäftsführer P+R Park & Ride GmbH München; Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE; Dr. Bernd Vilsmeier, ACE-Kreisvorsitzender Landshut/ Erding; Ingo Wortmann, Präsident des VDV
Erfassdatum: 06.03.2023
Dateigröße: 21162096 KB
Bildgröße (b x h): 6000 x 4000 px
Fotograf: Lukas Frontzek
Copyright: 23photos.de

Die Allianz pro Schiene ist eine gemeinnützige Interessenorganisation zur Förderung und Verbesserung des Schienenverkehrs.

Der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. (BBM) ist als Fachverband Plattform und Interessenvertreter für Themen rund um das betriebliche Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ist der Branchenverband des Öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehrs.

Sozialhelden e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe einsetzt.


ACE-Clubinitiative: Eine lange Tradition


Mit der Aktion „Kann Deutschland P+R ?“ widmen sich die Ehrenamtlichen des Auto Club Europas 2023 bereits zum 18. Mal intensiv der Verbesserung der Verkehrssicherheit vor Ort.

Die mehrmonatige bundesweite Clubinitiative ist ein fester Bestandteil unseres Vereins. Im Vordergrund steht bei jeder Clubinitiative das Bestreben, die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen und die Wahrnehmung verschiedener Gefahren und Probleme im Straßenverkehr zu schärfen.

Auf Grundlage unserer Ergebnisse werden sowohl die Regionalbeauftragten des Clubs als auch die Ehrenamtlichen des ACE auf Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik und -verwaltung zugehen, um Veränderungen anzuregen und einzufordern. Schließlich wollen wir mit unserer Clubinitiative nicht nur auf Missstände hinweisen, sondern echte Verbesserungen vor Ort schaffen.

Lag der Fokus der Clubinitiative 2021 „Barrierefrei besser ankommen“ darauf, Hindernisse mobilitätseingeschränkter Menschen im Verkehrsalltag in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken, wurde im Jahr 2022 die Rastplatzsituation auf den Bundesautobahnen genau in den Blick genommen.